Updates von sprachmissbrauch Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • sprachmissbrauch 04:12 am 20. March 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Apostroph, ß, Großschreibung, Rechtschreibreform, Satzanfang, ss   

    ’s muss doch groß und *eszet* sein! 

    Grüß Gott,

    gerade habe ich mit der verehrten Miss H. ein Gespräch. Es fing mit der Frage an, wie man den ersten Buchstaben des ersten Wortes eines Satzes, welcher mit einem Apostroph anfängt, schreibt. Groß oder klein – das ist hier die Frage! Im Laufe der Wahrheitsfindung kamen wir auch auf ß, s und ss zu sprechen. Auf alte und neue Rechtschreibung. Auf Nostalgie. Auf Gewohnheit. Auf Unwissenheit (leider ein sehr starker Punkt).

    Keine Angst, niemand hat gefordert, dass (daß 😉 ) das „s“ im Topic ein „ß“ sein soll! Aber dennoch – immernoch ein Streitthema, obwohl sie eigentlich 1996 eingeführt und spätestens seit 2006 anerkannt sein sollte, ist die Reform der deutschen Rechtschreibung.

    Vielmehr geht es um den großen Buchstaben am Satzanfang. Da dieser jedoch – wegen des Apostrophs – eigentlich doch nicht am Satzanfang steht, wird er tatsächlich klein geschrieben. Wieder etwas Neues gelernt! (Wer Beweise für das Gegenteil hat: immer her damit in die Kommentare! Wir freuen uns, denn es ist uns auch fremd! :D)

    Grüße

    Advertisements
     
  • sprachmissbrauch 01:36 am 17. October 2009 Permalink | Antworten
    Tags: ,   

    Wenn Du kein Englisch kannst, dann lass es! 

    Zuerst einmal etwas ausserhalb unserer Kompetenzen.

    Ich war am letzten Freitag durchaus sprachlos, auch wenn es nicht der Sprache geschuldet war. Barack Hussein Obama wurde der Friedensnobelpreis verliehen. Wie sehr vielen anderen stellte sich mir die Frage, wieso gerade diese Person diesen, doch ziemlich bedeutenden, Preis verdient hat. Hat er doch noch nichts nachweisbares geleistet. Wenn man sich allerdings die vergangenen Preisträger anschaut, erkennt man, dass es auch früher schon Kontroversen gab. Oder zumindest hätte geben müssen. In dem Sinne und wie auch schon in seinen Aussagen angedeutet, kann man nur hoffen, dass er diese Auszeichnung als Ansporn sieht, sich weiterhin für den bisher eingeschlagenen Weg einzusetzen.

    Kommen wir zurück zum „Tagesgeschäft“.

    Wir sind auf der Kirmes. Lostrommel. Der tolle Freund steht mit breiten Schultern vor seiner Freundin und seinem kleinen Bruder. Er langt in die Trommel, greift zu und zieht heraus… Lose! Gerecht auf alle drei verteilt, der große Bruder bekommt 60%, die Freundin 30% und der kleine Bruder 10%, öffnen sie voller Vorfreude die Lose. Eine Niete nach der anderen. Dem Kleinen wird es zu bunt, er geht zu seinem Bruder. Die Hände vor das Gesicht schlagend, noch nie Englischunterricht genossen habend, sagt er: „Nur Nieten. Das is der totale lose!“ Auch die Freundin ist nicht erfreut, sie will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Er sei ein looser. Selbiger, den offensichtlichen Ernst der Lage nicht erkennend, ist ganz ruhig, schließlich ist er ja ein lockerer – so würde es zumindest Otto übersetzen.

    Nun stellt sich natürlich die Frage, was er nun ist. Mal im ernst: wer kennt den unterschied zwischen lose und lose? Oder gar loose. So viele sind es durchaus nicht (erst recht nicht in den Weiten des Internets). Und als wär‘ das nicht genug, kommt noch ein weiteres Wort hinzu. Zwei mal lose? Dazu noch Loose? Gibt es gar das Wort loss? (wtfx wo kommt das denn her Oo? ) Da muss doch der Teufel seine Finger im Spiel haben! Ja! Oder aber auch die englische Sprache, welche doch eigentlich als einfach gilt. Wer weiß, der Unterschied ist nicht allzu einfach auszumachen.

    Auch wenn es gegen den Erhalt der deutschen Sprache ist, möchten wir doch feststellen, grundlegend (Auszüge):

    englisch – deutsch

    to lose – verlieren

    loose – locker, lose (<- AHA!)

    loss – die Vernichtung, der Verlust

     
    • Name (erforderlich) 14:42 am 21. Oktober 2009 Permalink | Antworten

      Bitte aber ein „to“ lose daraus machen. 😉

      • Miss Hughes 20:31 am 21. Oktober 2009 Permalink | Antworten

        Ja! Genau das dachte ich mir auch! Aber irgendwie hab‘ ich dann vergessen, es auch zu machen. 😀

      • sprachmissbrauch 19:01 am 23. Oktober 2009 Permalink | Antworten

        Ich bitte vielmals um Entschuldigung.

  • sprachmissbrauch 06:10 am 4. October 2009 Permalink | Antworten  

    Rückmeldung 

    Servus, grüß Gott! und hallo!

    Jaja, lang ist’s her. Aber jeder Künstler, auch jener, welcher nur durch sich selbst so bezeichnet wird, benötigt einmal eine Pause! Selbige habe ich mir einfach ‚mal gegönnt.

    Vorweg erstmal ein dickes DANKESCHÖN! an Ms. Hughes, welche das Leben in diesen Gefilden erhalten hat! Und natürlich auch an unsere fleißigen Leser! Ohne Euch wär das alles hier sinnlos. Ihr seid es, die uns jeden Tag motivieren, weiter zu machen!

    Ich habe mir durchaus viele Gedanken gemacht, über was man denn schreiben kann – und vor allem auch darf! Ist es (relativ – man merkt, die frage sollte idealerweise nicht allzu ernst genommen werden) okay, Personen aus dem eigenen Bekanntenkreis zu erwähnen? Oder sollte man die Grenze erst bei Internetbekanntschaften ziehen? Teilweise geht ja selbst das zu weit.
    Ich habe, jetzt und hier, in diesem Moment (nun gut, schon vor einigen guten Stunden, aber bitte nicht weiter erzählen!), den Entschluss gefasst, dass ich darauf einfach keine Rücksicht nehmen werde, ja garnicht kann! Wer sein Fett weg verdient, der soll es auch so bekommen! Im Grunde sind wir, Ms. Hughes, ich und wer auch immer uns noch bei(ge)treten wird, ja auch nicht Schuld! Wir greifen nur auf, was die nette Gemeinde uns anbietet! :> (gewisse Parallelen zu TV Total sind nicht gewollt!)

    In diesem Sinne
    unterstützt uns und macht Fehler, welche wir aufgreifen dürfen! (:

     
  • sprachmissbrauch 17:39 am 2. July 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Plenken   

    Verschwenderischer Umgang ! 

    Ein Phänomen , welches wohl auch bei Handgeschriebenem oft zu beobachten wäre , wenn man es denn so könnte wie bei Schreibmaschinen , PCs , Handys usw . usf . !

    Die Frage , die wir uns in diesen schweren Zeiten alle stellen sollten , ist : „Können wir uns das überhaupt erlauben ?“ Platzprobleme zu lösen ist oftmals teuer und mit Schwierigkeiten verbunden . ( Man nehme die mittlerweile gestoppte Landgewinnung in Monaco für den geplanten Stadtteil Le Portier als Beispiel .)

    Dennoch gehen Millionen und Abermillionen Menschen damit verschwenderisch um und lassen sich teilweise nicht einmal durch fast schon penetrantes Aufmerksammachen zu einer Korrektur , geschweige denn zum Unterlassen in der Zukunft , überreden . Wenn man betrachtet , von wie vielen Individuen es praktiziert wird , könnte man fast meinen , es sei eine Art Amateursport . Dem widerspricht jedoch die zum Teil fast professionelle Ausübung , weshalb man befürchten muss , dass es sich schon um einen Profisport handelt . Vielleicht werden demnächst Größen wie Lim-Yo-Hwan , ein Starcraft-Spieler , dessen Fanclub über 600.000 Mitglieder haben soll , hervorgebracht . Oder es wird gar Olympische Disziplin .

    Das Einzige, was dagegen helfen kann, ist Aufklärung. Und hier sollte sich jeder angesprochen fühlen, der die Regeln der Interpunktion der deutschen Sprache beherrscht – nicht nur Leute mit Platzangst!

    P. S.: Die meisten dürften es wohl gemerkt haben, es geht ums Plenken.

     
  • sprachmissbrauch 21:51 am 30. June 2009 Permalink | Antworten  

    Alles neu macht der… Juni 

    So sieht es aus, meine Freunde.

    Sprach-Los zeigt nicht nur das schwere Los der Sprache auf, nein, man wird auch mit akuter Schwerelosigkeit der Sprache konfrontiert werden.

    Neu erfundene (so scheint es zumindest) Sprachen, die so abgehoben sind, dass man undefinierbare Schmerzen beim Lesen und Entziffern erleidet.

    Diese investigativen Aufgaben sind nicht immer einfach, doch auch in Zeiten der Wirtschaftskrise muss getan werden, was getan werden muss.

     
c
Neuen Beitrag erstellen
j
nächster Beitrag/nächster Kommentar
k
vorheriger Beitrag/vorheriger Kommentar
r
Antworten
e
Bearbeiten
o
zeige/verstecke Kommentare
t
Zum Anfang gehen
l
zum Login
h
Zeige/Verberge Hilfe
Shift + ESC
Abbrechen